Finanzielle Ängste und die "Trance des Nicht-Genug"
Herausfordernde Zeiten bringen das Beste und das Schlimmste im Menschen zum Vorschein. Ein besonders fieses Muster in finanziellen Krisenzeiten ist die "Trance des Nicht-Genug" (Ich habe in diesem Live darüber geredet.)
Ein Merkmal dieser Trance ist das subtile, aber starke Selbstbild, dass du kaputt bist:
Irgendetwas scheint immer zu fehlen; nie bist du gut genug, immer musst du zuerst noch Etwas erreichen, bevor dein Leben richtig losgehen kann.
Das Gefährliche daran: Je mehr du aus diesem Muster handelst, desto leerer fühlst du dich. Angst greift um sich. Und damit meine ich nicht gesunde Umsicht für reelle Bedrohungen.
Ich meine diese lebensfeindliche Angst, die dich geizig, angespannt und gehetzt macht.
Aber es gibt noch eine andere Stärke, die in Krisenzeiten erwacht: Die Größe, Großzügigkeit und Schöpferkraft in dir!
4 Gegengifte gegen finanzielle Ängste
1. Mind Shift: "Gib, gib, gib"
Du bist kein armseliges Mängelexemplar. Angst schmilzt nicht dann, wenn wir endlich "genug" bekommen haben, sondern wenn wir uns ehrlich geben. Auch wenn du wenig hast, du bist nicht wenig. In dir steckt eine ständig wachsende Fülle an Erfahrung, Freundschaft, Humor, Ideen, Beobachtungsgabe, Wissen, Wärme, Tatkraft ...
Geld ist bei Weitem nicht das Wichtigste, was du zu bieten hast.
Schau dich um. Wo siehst du Mangel? Vertrau drauf, dass dir Leere auffällt, weil du aus deiner Fülle etwas geben kannst.
Gib, weil es das innere Drama beendet. Gib, weil Geben den Flow und glückliche Zufälle ankurbelt. Gib, um deine Freude und Würde zu spüren. Gib, weil das dein Wesen ist. Du bist Güte. Du bist Fülle.
2. Social Shift: "Vernetzen, vernetzen, vernetzen!"
Angst wächst dort, wo Menschen sich zurückziehen und aufhören, ehrlich miteinander zu sprechen. Angst, Gier und Mangel gedeihen prächtig, wo finanzielle Geheimnisse gehütet werden oder Jede:r versucht, ganz alleine mit Sorgen fertig zu werden. Doch menschliche Verbindung schmilzt Angst und öffnet neue Türen. In diesem Video lernst du 3 Prinzipien für gute Geldgespräche kennen.
3. Emotional Shift: "Bewegen, bewegen, bewegen!"
Nicht selten sitzen uns Geld-Themen wortwörtlich "in den Knochen". 80-90% unserer finanziellen Entscheidungen sind emotional und werden von Stress-Abläufen im Körper angestupst.
Das billigste Gegenmittel: Ein täglicher Spaziergang. Sonnenlicht, Bewegung + Frischluft sind ein Wohltat für dein stresshormon-geflutetes System.
In diesem Video findest du außerdem ein Tool aus der somatischen Finanztherapie, mit dem du durch finanzielle Herausforderungen navigieren kannst: Den Money:Mind:Body Scan.
4. Money Shift: "Hinschauen, atmen, hinschauen!"
Buchhaltung? In Krisenzeiten wirklich wichtig – und wirklich unangenehm. Denn vermutlich machen dir die Zahlen gerade Angst.
Damit du trotzdem hinschauen kannst, empfehle ich, dich auch in der Buchhaltung an etwas zu erinnern, das größer ist als du. Etwas, das dich bewegt und inspiriert.
Deshalb stehen in allen meinen Geld&Wert Tabellen deine Kernwerte ganz oben!
In diesem Video habe ich Tipps aus der Soul & Values Buchhaltung für dich, um deinem Geld mehr Seele einzuhauchen.

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